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31.01.2019

Roboter am Arbeitsplatz machen zunehmend Angst

An zahlreichen Arbeitsplätzen verrichten Roboter bereits alleine oder in Zusammenarbeit mit Menschen ihren Dienst. Das verunsichert offensichtlich viele - und zwar heute noch stärker als vor fünf Jahren, wie Psychologen der Universitäten Würzburg und Linz in einer Studie herausgefunden haben. Vermutlich spielen wachsende Sorgen um die eigene Arbeitsplatzsicherheit eine Rolle.

Die Wissenschaftler analysierten Daten des sogenannten Eurobarometers aus den Jahren 2012, 2014 und 2017. Insgesamt wurden dafür mehr als 80.000 Bürger aus 27 europäischen Ländern befragt. Es zeigte sich, dass Roboter 2017 deutlich negativer beurteilt wurden als fünf Jahre davor.

Vergrößert haben sich besonders die Vorbehalte gegen Roboter am Arbeitsplatz. Die Forscher vermuten, dass das damit zu tun hat, dass die Thematik des Jobabbaus durch Robotik-Anwendungen vermehrt in der Öffentlichkeit präsent war. Gleichzeitig heben sie hervor, dass Roboter am Arbeitsplatz immer noch positiver beurteilt wurden als beispielsweise im Operationssaal oder als Steuerung selbstfahrender Autos.

Auffällig war, dass die Einschätzung von Robotern recht positiv ausfiel, solange es um die Maschinen allgemein ging. Mit konkreten Anwendungen wie etwa Altenpflegerobotern konfrontiert, trübte sich das Bild deutlich ein. Daraus folgern die Wissenschaftler, dass Politik und Wirtschaft mehr Öffentlichkeitsarbeit für Roboter betreiben sollten. Negative Einstellungen gegenüber neuen Technologien könnten nämlich zu fehlender Akzeptanz führen - mit der Folge, dass diese sich auf dem Markt nicht durchsetzen können.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.