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05.02.2019

Kampf gegen Hacker mit Schulungen und Belohnungen

Studien haben gezeigt, dass das größte IT-Sicherheitsrisiko vor dem Rechner sitzt. Ob unachtsam geöffnete E-Mail-Anhänge, unsichere Passwörter oder Phishing-Attacken: Die eigenen Mitarbeiter sind nicht selten die Achillesferse einer unternehmerischen Verteidigungsstrategie. Die Manpower Group hat nun ihre Belegschaft geschult, um sie in den Kampf gegen Hacker einzubinden.

In den meisten Fällen ist es kein böser Wille, der die Mitarbeiter dazu führt, Angreifern Tür und Tor zu öffnen. Allerdings können die Folgen weitreichend sein - etwa, wenn sensible Geschäftsdaten gestohlen oder Netzwerke lahmgelegt werden. Manpower schreibt von einer erhöhten Bedrohungslage, die Grund für eine globale Cyber-Security-Awareness-Kampagne im Unternehmen war.

Die Mitarbeiter des Personaldienstleisters wurden eine Woche lang für den Schutz von sensiblen Kunden- und Bewerberdaten geschult. So lernten sie unter anderem in Trainingsmodulen, welche Gefahren drohen und wie man sie vermeiden kann. Auch das richtige Berichten von Vorfällen und ein sicherer Umgang mit Online-Medien waren Inhalte der Kampagne. Des Weiteren spielte die physische Sicherheit eine Rolle: Durch das Tragen des Mitarbeiterausweises etwa fällt eher auf, wenn sich Unbefugte Zutritt zu internen Bereichen verschaffen.

Die Ansprache der Belegschaft erfolgte unter anderem über Poster in den Geschäftsstellen und das interne Unternehmensnetzwerk Yammer. Die Motivation zur Teilnahme an möglichst vielen Schulungsmodulen während der Aktionswoche wurde zudem durch tragbare Bluetooth-Lautsprecher als Belohnung gesteigert. "Künftig sollen alle unsere Mitarbeiter ihren Teil zum Informations- und Datenschutz beitragen", sagt Anke Anderie von Manpower Deutschland. Mit der Kampagne würde das Bewusstsein für die Thematik gesteigert und der Selbstschutz erhöht.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.