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21.01.2021

Mitarbeiter für neue Aufgaben motivieren

Ob mit oder ohne Corona-Krise, der Wandel bleibt stetig und verlangt Mitarbeitern von Zeit zu Zeit ab, neue Aufgaben zu übernehmen. Es ist auch an den Führungskräften, ihnen das nötige Rüstzeug dafür zu vermitteln und sie für Neues zu motivieren. Wie das gehen kann, zeigt ein fünfstufiger Gesprächsleitfaden der Jobbörse Careerbuilder und des Weiterbildungs-Dienstleisters Intem.

In der ersten Stufe gilt es demnach, negative Einstiege zu vermeiden. Zunächst sollte vielmehr gelobt und das Positive vermittelt werden. Formulierungen wie "Sie müssen XY übernehmen" seien kontraproduktiv, da sie eher nach zusätzlicher Belastung klingen würden. Anschließend sollten die neue Aufgabe oder das neue Projekt durchgesprochen werden. Nachfragen stellen sicher, dass der Mitarbeiter bei der Sache ist. Antwortet er darauf nur zögerlich oder halbherzig, sollten Vorgesetzte versuchen, seine Bedenken zu ergründen.

"Wenn Sie sicher sind, dass keine Bedenken mehr vorhanden sind, sprechen Sie noch einmal ein ehrliches Lob aus", heißt es dann in der dritten Stufe. Das bestärke den Mitarbeiter in seiner positiven Einstellung der neuen Aufgabe gegenüber. Die muss - Stufe 4 - nicht detailliert vorgegeben sein. Erst wenn der Mitarbeiter Lösungsvorschläge machen und Ideen einbringen könne, mache er die neue Aufgabe wirklich zu seiner eigenen. Das gilt selbst dann, wenn die Führungskraft schon eigene konkrete Vorstellungen hat.

Last but not least sollten zum Abschluss die ersten Arbeitsschritte, Termine, Zwischenziele und Ziele festgelegt werden, empfehlen Careerbuilder und Intem. Sie sollten schriftlich festgehalten werden. Am besten ist es, auch schon das nächste Gespräch zu vereinbaren, an dem Erfolge oder Probleme bei der neuen Aufgabe besprochen werden können.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.