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SEPA: Enspurt oder alles im Plan?

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Top-Thema 6 / 2012


Arbeitgeber aufgepasst: Jahresmeldung für Rentenversicherung muss am 16.04. vorliegen

Für die Rentenberechnung ist die Übermittlung des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts unverzichtbar. Deshalb müssen die Arbeitgeber im Rahmen des DEÜV-Meldeverfahrens neben den Ab- und Ummeldungen auch jährlich eine Jahresmeldung abgeben. Diese ist spätestens zum 15.04. des Folgejahres abzugeben. Da das in diesem Jahr ein Sonntag ist, endet die "Deadline" für die Jahresmeldung 2011 am 16.04.2012.

Die Jahresmeldung für die Rentenberechnung ist fällig für alle Beschäftigungsverhältnisse, die über den 31.12. hinausgehen. Sie ist mit der ersten auf den Jahreswechsel folgenden Entgeltabrechnung, spätestens aber bis zum 15.4. des Folgejahres abzugeben. In der Praxis wird die Jahresmeldung in vielen Fällen nicht mit der Januarabrechnung, sondern erst mit der Abrechnung für den Monat März erstellt, da erst zu diesem Zeitpunkt feststeht, ob das Entgelt für das abgelaufene Kalenderjahr noch geändert werden muss. Änderungen können etwa durch die Anwendung der Märzklausel notwendig sein.

Allerdings muss nicht in jedem Fall eine Jahresmeldung erstellt werden. Diese entfällt nämlich, wenn

  • spätestens zum 31.12. eine Unterbrechungsmeldung erfolgt ist, und für den Rest des Jahres kein beitragspflichtiges Entgelt gezahlt wurde, oder
  • zum 31.12. eine Abmeldung wegen einer Änderung im Beschäftigungs- oder Versicherungsverhältnis ausgestellt wurde,

weil in diesen Fällen das beitragspflichtige Entgelt bereits in der entsprechenden Entgeltmeldung enthalten ist.

In die Jahresmeldung sind nur der Zeitraum und das Entgelt aufzunehmen die bisher noch nicht in einer Entgeltmeldung enthalten sind.

Beispiel:

Frau A ist seit Jahren bei der Firma F beschäftigt. Vom 10.3. bis zum 20.5.2011 erhält sie wegen einer Arbeitsunfähigkeit Krankengeld von der DAK. Vom 21.5. an nimmt sie ihre Beschäftigung wieder auf. Für das Jahr 2011 ist eine Jahresmeldung abzugeben. Als Beschäftigungszeit ist die Zeit vom 21.5. bis zum 31.12. einzutragen und das in dieser Zeit erzielte beitragspflichtige Arbeitsentgelt anzugeben. Für die Zeit vom 1.1. bis zum 9.3. war eine Unterbrechungsmeldung mit  dem in dieser Zeit erzielten Entgelt abzugeben. Für die Zeit des Krankengeldbezuges erstattet die Krankenkasse eine entsprechende Meldung an die Rentenversicherung.

Beispiel:

Frau B arbeitet seit Jahren bei der Firma G. Ab 1. Januar 2012 erhält sie eine Vollrente wegen Alters. Eine Jahresmeldung für 2011 ist nicht abzugeben. Vielmehr ist eine Ummeldung wegen Änderung der Beitragsgruppen zum 31.12.2011/1.1.2012 vorzunehmen.

Beispiel:

Herr C bezieht seit dem 20.9.2011 über den Jahreswechsel hinaus Krankengeld. Eine Jahresmeldung für 2011 ist nicht abzugeben, da bereits zum 20.9.2011 eine Unterbrechungsmeldung fällig war, und seither noch kein beitragspflichtiges Entgelt angefallen ist.

Jahresmeldungen sind auch für geringfügig Beschäftigte abzugeben, wenn sie über den Jahreswechsel hinaus beschäftigt waren. Empfänger ist in diesen Fällen allerdings die Minijobzentrale. Bei versicherungsfreien kurzfristig Beschäftigten ist im Beitragsgruppenschlüssel "0000" einzutragen. Auch das Entgelt wird mit "0" angegeben. Nur im Datenbaustein für die gesetzliche Unfallversicherung ist das erzielte Entgelt einzutragen.